StrandIm Südwesten von Indien und Sri Lanka liegen die Malediven im Indischen Ozean. Der Inselstaat umfasst mehr als 1000 Inseln, die meisten davon sind unbewohnt. Auf den Malediven herrschen das ganze Jahr über hohe Luft- und Wassertemperaturen, sie sind ein beliebtes Urlaubsziel für Taucher, Surfer und Badeurlauber. Ihr Klima ist geprägt von Monsunwinden – sie bestimmen, ob das Wetter ruhig und trocken oder windig und reich an Niederschlägen ist.

Der Monsun

Von Mai bis Oktober weht der Monsun auf den Malediven aus südwestlicher Richtung und bringt feuchtwarmes Wetter mit sich. In die Sommermonate fällt die Regenzeit, besonders im Juni und Juli fallen oft heftige Niederschläge. Auch tropische Stürme sind in dieser Zeit keine Seltenheit. Im Winterhalbjahr, von November bis April, kommt der Monsun aus dem Nordosten und führt trockenere Luftmassen mit sich. Dadurch fallen in den Wintermonaten weniger Niederschläge, besonders zwischen Januar und April herrscht eher trockenes Wetter mit mehr Sonnenstunden. In die Zeit des Wechsels zwischen Südwest- und Nordostmonsun fallen die einzigen Wochen des Jahres, in denen es total windstill ist. Dies findet jeweils im Mai und Oktober statt – es ist jedoch nie genau vorherzusagen, wann diese ca. 2 Wochen der Windstille eintreten.

Die beste Reisezeit

Die beste Zeit für einen Urlaub auf den Malediven hängt von den jeweiligen Interessen der Reisenden ab. Für Badeurlauber ist die Zeit des Nordostmonsuns zwischen Oktober und April optimal. Für sie gelten die Monate Februar und März als beste Reisezeit, denn es sind die sonnigsten und trockensten Wochen des Jahres. Taucher sollten ihre Unterkunft auf den Malediven zwischen Januar und März buchen. Der Wind weht in dieser Zeit weniger stark, dadurch ist das Meer ruhig und klar – ideal für die Erforschung der artenreichen Unterwasserwelt der Malediven. Dagegen kommen Surfer lieber in den windigen Sommermonaten auf die Malediven. Für sie sind Mai und Oktober wenig empfehlenswert, da dann die Wochen der völligen Windstille eintreten.