Jeder Reiter sollte einige Zeit verwenden, um für sich und das Pferd den richtigen Sattel zu finden. Weder sollte der Fokus dabei nur auf die eigenen Bedürfnisse, noch nur auf die des Pferdes gerichtet sein. Der optimale Sattel wird beiden Seiten gerecht werden. Aber dabei sind auch die Gewohnheiten des Reiters wichtig. Wer nur gelegentlich mal einen Ausritt unternimmt, der hat ganz andere Ansprüche, als jemand der professionell an Wettkämpfen teilnimmt. Entsprechend ist es so, dass es für verschiedene Arten zu Reiten, auch unterschiedlichen Typen von Sätteln gibt.

Ein Dressursattel ermöglicht das Treiben mit gestrecktem Bein. Beim Sprinten ist dies jedoch nicht vorteilhaft. Dies liegt daran, dass kleine Ungeschicklichkeiten nur sehr schwer ausgeglichen werden können. In diesem Sinne ist diese Art kein Sattel für Anfänger. Wer durch den falschen Sattel mehrmals vom Pferd fällt, der verliert sehr schnell die Lust am Reiten und das wäre schade. Bei einem Sattel zum Springen liegt der Fokus auf der Sicherheit. Der Halt bei einem solchen Sattel ist sehr stabil und trotzdem wird dem Reiter noch ein Freiraum für Bewegungen eingeräumt. Von dieser Idee profitiert aber nicht nur der Reiter, sondern auch das Pferd. Denn das Gewicht wird bei diesem Sattel sehr gleichmäßig auf den Rücken des Pferdes verteilt. Wer mit einem Sprungsattel seine ersten Reitstunden absolviert, der macht sicherlich nichts verkehrt. Es handelt sich um einen hervorragenden Anfängersattel. Um einen Sattel zu finden, der allen Ansprüchen gerecht wird, muss nach einem Vielseitigkeitssattel gesucht werden. Allerdings steht er hinter den jeweiligen Spezialsätteln noch zurück.