Zweifellos gehören die Malediven zu den populärsten Reisezielen im ganzen Indischen Ozean. Architektonische Wunderbauten erwartet wohl kein Reisender wenn er auf den Malediven Urlaub machen will. Neben den Moscheen sind die kleinen Inseln, das türkiesblaue Meer, die Unterwasserwelt und die freundlichen Menschen, die wirklichen Sehenswürdigkeiten der Malediven.

Die Hauptstadt Malè

Von den 1.196 Inseln der Malediven sind nur 220 bewohnt. Die Hauptstadt und zugleich das wirtschaftliche Zentrum ist Malè, wo auch die meisten Einwohner ihr zuhause haben. Die Hauptstadt sollte für einen Tagesausflug immer auf dem Programm stehen. Das lebhafte Treiben auf dem Gemüse- und Obstmarkt ist einzigartig, denn das meiste wird vom Festland importiert und wird von hier verkauft. Wenn gegen 16 Uhr, die Fischer im Hafen anlegen ist das Gedränge groß, denn auch die Hotelköche decken sich bei ihnen mit frischem Fisch ein.

Schon von weitem sind die goldene Kuppel und das vierzig Meter hohe Minarett der Neuen Freitagsmoschee zu bewundern. An das Islamic Center angegliedert ist sie das Wahrzeichen in Malè. Benannt wurde die Moschee nach dem maledivischen Nationalhelden Masjid al Sultan Mohammed Thakurufaanu al A’z'am. Die wohl größte und schönste Moschee im südostasiatischen Raum hat Platz für mehr als 5.000 Gläubige. Im Inneren des religiösen Bauwerks befinden sich unter anderem eine islamische Bibliothek, ein Konferenzsaal und Verwaltungs- und Unterrichtsräume.

Die alte Freitagskirche (Hukuru Miskiy) wurde im Jahre 1656 vom Sultan Ibrahim Iskandhar I. aus großen Korallenblöcken erbaut. Das Minarett Munnaaru ist ebenso faszinierend wie die Grabsteine, die durch aufwendige Schnitzereien verziert wurden.

Der erste Sultan Shamsuddeen der III. und Bekehrer zum Isam, ließ den Mulee Aage Palast im Jahre 1906 direkt gegenüber der Moschee erbauen. Der Palast dient von 1953 bis 1994 als Residenz des Präsidenten der Malediven. Noch heute wird das Gebäude für Staatsbesuche und andere offizielle Anlässe genutzt.

Eine weite Sehenswürdigkeit ist das National Museum in Malè, es wurde im Jahre 1952 im Sultans Park eröffnet.

Der Besucher kann hier alles über die maledivische Geschichte der Inseln erfahren. Vom Schmuck, Münzen, Fotos bis hin zu Steinobjekte der vorislamischen Zeit und königliche Antiquitäten und noch vieles mehr ist hier zu entdecken. Die tropische Gartenanlage, der Sultan Park, in dem das Nationalmuseum steht gehörte einst zum Palast des Sultans.

Die Inseln

Auf den vielen kleinen Inseln geht es eher beschaulich zu. Auf den Einheimischen-Inseln stehen kleine Hütten, die Bewohner leben überwiegend vom Fischfang. Das bei den Urlaubern beliebte Inselhopping ermöglicht Einblicke in das Leben der freundlichen Malediver.