Die Malediven zählen mit zu den beliebtesten Urlaubszielen für Taucher. Die Unterwasserwelt dort verzaubert jedes Jahr aufs Neue Tausende und wer einmal auf den Maldiven tauchen war, möchte immer wieder dorthin zurückkommen.

Ein Vorteil der Malediven besteht darin, dass abwechslungsreiche Unterwasserlandschaften für jeden Taucher vorhanden sind, egal ob es sich um einen Anfänger oder einen sehr erfahrenen Taucher handelt. Viele Inseln verfügen auch eigene Hausriffs, die einen Tauchgang direkt vom Land aus ermöglichen. Eigentlich werden aber auf allen Inseln Tauchausflüge angeboten. Strömungstauchgänge gehören ebenso dazu wie das Tauchen an Wracks oder flachen Korallengärten sowie rasante Drifttauchgänge. Besonders beeindruckend sind die zahlreichen Fischschwärme, die man während eines Tauchgangs zu Gesicht bekommen kann. Riffhaie, Mantas, Adlerrochen und Schildkröten zählen zum normalen Bild der Unterwasserlandschaft und auf nahezu jeder Insel gibt es einen Shark- und/oder Mantapoint. Die besten Tauchplätze sind die Atollkanäle und die Thilas, dabei handelt es sich um Riffe mit Höhlen und Überhängen.

Man muss wissen, dass alle Tauchgänge auf den Malediven Strömungstauchgänge sind, einzige Ausnahme bilden natürlich die Tauchgänge direkt vom Land aus. Die Tauchboote, die man auf den Malediven Dhonis nennt, werden nicht verankert, sondern folgen den Tauchern über Wasser. Die Dauer eines Tauchganges ist deshalb meist auf 60 Minuten begrenzt und dient in erster Linie der Sicherheit des Tauchers. Auch die maximale Tauchtiefe ist gesetzlich vorgeschrieben und beträgt 30 Meter, die von den Tauchstationen auch strikt eingehalten werden. Wer einen reinen Tauchurlaub machen möchte, kann spezielle Tauchreisen buchen, denn die Anbieter solcher Reisen wählen die Hotels entsprechend der Unterwasserlandschaft aus und nicht umgekehrt.